Woche 6 + 7 +8
Braende
So, dass war dann glaube ich die Zeit der Braende hier in Victoria. Vielleicht war es auch frueher, dass weiss ich jetzt auch nicht mehr so recht…..Aufjedenfall waren wir ziemlich nahe, den Tagsueber hat man die Sonne fast nicht gesehen und wenn man sie einmal gesehen hat, dann war sie Rot. Ein bisschen komisch war es schon im Bett zu liegen und daran zu denken das eventuell das Feuer ueber einen herfallen koennte. Aber es gab ja Nachrichten die ueber den aktuellen Standpunkt der verschiedenen Feuer berichtet haben. Naeher als glaube ich 70 km ist das Feuer auch nicht an unsere Stadt gekommen. Zwar hatten wir ab und zu einen Feueralarm auf dem Feld, jedoch hat sich niemand wirklich darum gescherrt. Ernst war dieses Fuer jedoch schon, einige Ortschaften sind sogar total abgebrand.
Auto
Um positiv weiter zu machen ist dann unser zweier Gespann zu einem dreier Gespann mutiert:), Raimund, Angie und ich+ unseren neuen Gelaendewagen Nissan Patrol als 7 Sitzer. Wir bekamen das Auto fuer 4000 Dollar von einer sympatischen australischen Alleinerziehenden Mutter. Das Angebot hat sich bis jetzt auch als sehr gut erwiesen. Wir brauchten nur eine neue Batterie, so etwas wie den TUEV und zwei neue Reifen. Natuerich mussten wir uns auch eine Campinausruestung besorgen ( Zelt, Besteck, Kanister, Machette, Wasserfass, Matrazen usw.) Alles in allem haben wir dann so gute 5000 Dollar fuer unser Auto + Equipment hingelegt.


Arbeit
Gegen Ende war Shepparton ganz schoen hart. Zu begin wurde so gut wie garnicht gefeiert, also die ersten 4 Wochen lang… jedoch hat sich das Blatt gegen Ende ganz schoen gewendet. Nachdem unser Arbeitsteam ein bisschen durchgewechselt wurde und Spassbremsen gegen lustige Leute ausgetauscht wurden, war dann eh kein Halten mehr. Arbeitsbeginn war um 7 Uhr Abfahrt um 6.30 Uhr, gefeiert wurde dann mind. bis 3 Uhr oder es wurde gleich in unserem neuen Auto geschlafen. Da wir sowieso jeden morgen Verschlafen haben und unseren persoenlichen Wecker hatten, konnten wir uns ebenso im Auto wecken lassen.
Das Arbeiten wurde auch immer chilliger, wie schon zuvor erwaehnt waren wir in 2 Gruppen eingeteilt: ein Franzoesischer Trupp….laaaangweilig, und ein gemischter Trupp mit deutschen, franzosen, und nem balinesen. Die Teams arbeiteteten jeweils fuer verschiedene Contractor. Beide Teams wurden jedoch vom Farmer, der nie anwesend war, bezahlt. WIr hatten das Gluck das unser Contractor weit verplanter war wie der andere und auch schlechtere Picker hatte. Also waehrend die anderen ca. um halb 8 Uhr zu arbeiten begannen, hielten wir noch unseren Fruehschlaf bis 9 Uhr. Somit wurden wir jeden Tag ersteinmal fuer 2 Stunden schlafen bezahlt. Absurd wurde es dann als einmal 7 Picker da waren und 6 Bucketboys. Wir schliefen erst mal bis um 10 und arbeiteten danach noch eine Stunde als Picker und verdienten somit doppeltes Gehalt. (Stundenlohn+ Pickerlohn )
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Hostel
Da wir FAsnacht hier so vermisst haben wurde dies hier auch gefeiert…..und jeder war dabei. Lustig war es wenn die Englaender, Franzosen etc. versuchten ebenso bei den Fasnachtsliedern mit zu groellen wie wir….Dazu kam noch das ich eigentlich schon viel frueher gehen wollte, doch aus finanzielen Gruenden der andern war dies nie moeglich. Also gab es jeden dritten TAg noch eine Abschiedsfeier….. die dann eigentlich doch keine war, da wir immerwieder verlaengert haben. Die letzten Wochen waren somit fast am anstrengensten, aber auch am witzigsten:). Wir waren jetzt dann auch schon zu viert fuer die naechtse Reise. Wir drei deutschen und ein lustiger Franzose:)










