Elf Stunden Bus und wir waren auch schon da. Gleich an der Rezeption des Hostels hat man auch schon alte bekannte aus Ayr getroffen, die ebenfalls auf einen Job hier warten. Im Vergleich zum ersten Working Hostel in Ayr waren wir zu beginn richtig enttaeuscht. Der Tv- Raum war richtig unbequem, kein Pool und alles ein wenig…………….viel verdreckt. Ein richtiges Working-Hostel war es nicht einmal, denn hier gab es keine Warteliste fuer Jobs, es wurde alles per Zufall geregelt. Entweder kam man gut mit dem Manager aus oder war zufaellig gerade zur Stelle wenn ein Job rein kam.
Zu unserer Unterkunft: Das so genannte Gaestehaus war ein voellig herunter gekommenes Wohnhaus das der Hostelbesitzer vor kurzem erworben hatte. Das Haus stand zuvor jedoch 7 Jahre leer, der Teppich war trotzdem noch der selbe. Von diesen Gaestehaeusern gab es drei Stueck. Wir bekamen als unser neues Zimmer, die Kueche zugewiesen. Matratzen gab es leider auch nicht mehr, somit mussten wir uns mit Luftmatratzen begnuegen. Das Bad war auch gleich neben an, nur gab es leider kein warmes Wasser fuer die Dusche, aber man konnte wenn man wolle ja auch ins Hostel gehen.
Woche 1
Mit Jobs sah es leider nicht so gut aus, da die Saison noch nicht begonnen hatte, also hatte man nichts zu tun. Zudem war das Hostel ca. 45 min Fussmarsch von der Stadt entfernt also konnte man auch nicht wirklich etwas unternehmen, wenn man nicht in Besitz eines Austos war. Den Tag berbrachte man dann mit Kartenspielen( Schwimmen min. 10 mal am Tag ) und min. 5 Folgen Friends, da einer saemtliche Staffeln davon dabei hatte. Somit verging die Woche wie im Fluge
Woche 2
Nun kamen die ersten neuen Jobs herein naemlich Tomaten auf Contract pfluecken. Fuer einen 20 Liter Eimer gab es ganze 9 Dollar, leider waren es nur Cocktail Tomaten die wir pflueckten und das dauerte dann schon seine Zeit. Leider hat die Saison auch erst begonnen und somit hingen die Straeucher nicht voll und wir konnten nur ganz untern am Boden picken. Immerhin haben wir 60 Dollar am Tag gemacht und bekamen noch einen Muskelkater im ganzen Koerper gratis mit dazu:) Nach dem zweiten Tag Tomaten picken bekamen wir dann zum Glueck ein besseres Angebot. Nun bekamen wir fuer Pfirsiche, Nektarinen und Pflaumen ganze 12 Dollar die Stunde. Wir arbeiteten fuer einen Libanesen , der dafuer bekannt war oefters seine Arbeiter nicht zu zahlen. Aber das muss ja nichts heissen
Zu dieser Zeit war gerade eine Hitzewelle ueber Viktoria und wir hatten taeglich 35-43 Grad. Zum Schutz der Fruechte konnten wir hier leider nicht laenger wie zwei Uhr Mittags arbeiten. Somit waren es meist nicht mehr wie 6 Stunden am Tag und somit auch nur 72 Dollar. Von diesen 72 Dollar wurden jeden Tag noch 8 Dollar Transportkosten vom Contractor abgezogen. Man ist mit einem Kleinbus der fuer 8 Personen vorgesehen war mit 15 Mann zum arbeiten gefahren. Wer am morgen ein bisschen zu spaet war, musste eben auf dem Boden des Kleinbusses sitzen
. Der Contractor hat vermutlich das meiste Geld mit dem Transport gemacht, denn 15 * 8= 120 Dollar fuer nur 30 km. Ansonsten hat der Contractor auch schwer gerarbeitet, waehrend wir die Fruechte gepickt haben stand er neben den Kisten hat die Fruechte gegessen und uns mit Rufen wie „Hurry up Hurry up“ motiviert. Die Freizeit im Hostel bestand nach wie vor aus dem Kartenspiel „Schwimmen“ und „Friends“ schauen.






