Job
Man bekam 300 Dollar die Woche und muesste mind. 6 Verkaeufe aufweisen, fuer jeden zusaetzlichen Verkauf bekam man 35 Dollar. Anscheinend konnte man, wenn man ein guter Verkaeufer war, 1500 Dollar die Woche machen……also haben wir schon einmal Kalkuliert. Normalerweisse ist ein Training von zwei Tagen vorgesehen, jedoch fragten sie uns am ersten Tag   ob wir lust haetten sofort einen Roadtrip in die laendliche Gegend zu starten. Angie und ich waren die einzigen von den neuen die sich gleich dazu gemeldet haben…. 4 Inder sowie 2 Pakistanis sollten unsere Reisegefaehrten werden. Somit sind wir in einem voellig ueberfuellten Auto mit Gepaeck von Melbourne nach Portland gefahren ca.  300 km. Unsere Unterkunft war nun in einem Caravan Park, und am nachsten Tag ging es dann auch schon los. Jeder von uns musste mit einem etwas mehr erfahrenen Verkaeufer mit, und von ihm lernen. Nach den ersten fuenf Minuten hatte ich schon keine Lust mehr und andauernd wurde einem vor der Nase die Tuer zu geschlagen. Nach ein paar Stunden wurde wir dann allein losgeschickt also Angie und ich. Nach einigen Versuchen haben wir dann, anstatt den Leuten etwas an zudrehen, sie lieber nach Jobs gefragt von denen sie vielleicht etwas wissen. Die Leute waren dann auch wieder viel freundlicher :) . Den Rest vom Tag haben wir mit einer Ruhepause verbracht bis wir dann wieder von den anderen abgeholt wurden. Als naechtses haben wir uns dann  dazu entschlossen weiter zu gehen und uns ueber neue Jobs zu erkundigen. Unsere Arbeitskollegen gaben uns dann eine Mitfahrmoeglichkeit in die naechste Stadt namens Port Ferry.

Jobsuche

Jetzt ging es nur noch Berg auf……….nicht :) . Zuerst erkundigten wir uns nach Jobs auf Fischbooten, jedoch ohne Erfolg. Andere Jobangebote gab es hier leider auch nicht. Der naechste Einfall war dann wieder nach Portland zurueck und dort nach Jobs auf Fischbooten zu fragen. Aus diesen Jobs wurde dann leider auch nichts. Daher beschlossen wir eine Nacht in Portland zu bleiben und dann weiter nach Adelaide zu fahren. Das einzigste Backpacker Hostel in der Stadt war komischerweisse 5km ausserhalb. Dieses haben wir dann trotzdem gebucht. Das Hostel stand voellig alleine in der Pampa…..eigentlich war es nur ein Haus eines alten Ehepaares ,dass im Garten noch zusaetzliche Wohnwagen stehen hatte. Leider waren wir auch die einzigen Besucher :) . Vom Meer waren wir nicht all zu weit entfernt und da wir eh nichts zu tun
hatten, beschlossen wir mal wieder angeln zu gehen. Erfolgreich waren wir nicht, natuerlich lag das nur an dem falschen Platz und dem schlechten Wetter. :) Am naechsten Tag sind wir dann recht frueh aufgebrochen um den naechsten Bus, erst nach Mt. Gambier und dann nach Adelaide zu bekommen. Um 9.00 Uhr waren wir dann an der Bushaltestelle und merkten, dass der naechste Bus erst um halb 7 Abends faehrt. Wir ueberlegten und kamen zu dem entschluss, dass wir versuchen nach Mt. Gambier zu trempen. Nach 1 ½ Stunden warten an der Strasse, bekamen wir dann auch einen Lift. Ich nehme an aufgrund von Kommunikationsmissverstaendnissen wurden wir dann schon nach 20 km wieder raus gelassen, und sind nicht bis an unser geplantes Ziel gekommen. Naja nun standen wir wirklich mitten in der Pampa aber unsere Fahrerin hatte gemeint es sei hier gar kein Problem weiter zu kommen, da hier sehr viel Laster anhalten und uns bestimmt mitnehmen. Aufjedenfall haben viele Laster angehalten, jedoch hat uns keiner mitgenommen. Vielleicht lag es daran dass, das Trempen in Australien verboten ist(dunkle Vorgeschichten). Nach weiteren 1 ½   Stunden beschlossen wir in den naechsten Ort zu laufen und dort dann auch den Bus zu warten.  Also sassen wir 6 Stunden an einer Bushaltestelle und haben auf unseren Bus gewartet. In Australien gewoehnt man sich an das warten :) . Schlussendlich kam unser Bus dann, und nach  40 Minuten waren wir dann auch endlich in Mt. Gambier. Leider fuhr nun kein Bus mehr nach Adelaide, also mussten wir ueber Nacht in Mt. Gambier bleiben. In ein Hostel wollten wir nicht einchecken da mein Konto ueberzogen war und Angie keine gueltige EC-Karte mehr hatte. Zusammen hatten wir noch ca. 120 Dollar und wir mussten das Busticket ja noch kaufen. Somit liefen wir, und liefen wir, und liefen wir, bis wir in einem Park waren und unser Zelt aufrichten konnten, natuerlich mussten wir erst noch warten bis es dunkel war. Bevor es dann hell wurde bauten wir unser Zelt wieder ab und gingen zurueck zur Haltestelle um den Bus nach Adelaide auch nicht zu verpassen. Das Ticket nach Adelaide hat 124 Dollar gekostet, was uns ziemlich ueberrascht  hatte. Mit all unserem Kleingeld hatten wir dann genau 122 Dollar, wegen 2 Dollar wollte der Busfahrer uns dann nicht mitnehmen. Zum Glueck gab uns ein anderer Reisegast noch die 2 Dollar und bekam  im Gegenzug eine Dose Bundaberg Cola.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s


Follow

Get every new post delivered to your Inbox.